Opera Torte neu interpretiert: Pistazien & weiße Schokolade

🍋 Nussig, frisch & cremig – so gelingt die Pistazien-Zitrus-Opera

Es gibt Torten, die sind mehr als nur ein Dessert – sie sind ein kleines Kunstwerk. Genau so ist es mit meiner Opera Pistacchio. Inspiriert vom französischen Klassiker „Opéra“, habe ich sie mit meinem ganz persönlichen Twist versehen: Pistazien, weiße Schokolade und ein Hauch Zitrus.

Die Idee kam mir, als ich in Rom auf einem der unzähligen Märkte stand, wo die Auslagen nur so überquollen von Pistazien – von der Creme bis zur Paste. Diese intensive, grüne Farbe, der nussige Geschmack – für mich war sofort klar: Ich muss damit etwas ganz Besonderes backen.

Und weil ich Desserts liebe, die gleichzeitig elegant und voller Überraschungen sind, ist daraus diese Kombination entstanden: Joconde-Böden mit Pistazien, getränkt mit Zitronensirup, dazwischen eine samtige Pistazien-Mascarpone-Creme und weiße Schokoganache. Am Ende entsteht eine Torte, die aussieht wie aus der Patisserie, aber mit etwas Geduld und Liebe auch zuhause gelingt.

Für eine Torte / kuchhen

  • Für den Pistazien-Biskuit (Joconde):
  • 100 g geschälte, gemahlene Pistazien
  • 80 g Mandelmehl
  • 120 g Staubzucker
  • 4 Eier
  • 30 g Mehl
  • 4 Eiweiß
  • 30 g Kristallzucker
  • 40 g Butter, geschmolzen
  • Für den Zitrus-Sirup:
  • 100 ml Wasser
  • 50 g Zucker
  • Abrieb & Saft von 1 Bio-Zitrone
  • optional: etwas Orangenlikör oder Limoncello
  • Für die Pistazien-Creme:
  • 150 g weiße Kuvertüre
  • 200 g Mascarpone
  • 100 g Pistazienpaste (100 % Pistazien)
  • 50 g Butter, weich
  • Für die weiße Schokoladen-Ganache:
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 100 ml Schlagobers
  • Zum Finish:
  • gehackte Pistazien
  • etwas Goldstaub oder essbare Blüten

Zubereitung

Zuerst bereite ich die Joconde-Böden vor. Eier, Mandelmehl, Pistazien und Staubzucker werden cremig aufgeschlagen, dann hebe ich Mehl unter. Parallel schlage ich Eiweiß mit Kristallzucker zu Schnee und ziehe diesen vorsichtig unter die Masse. Zum Schluss kommt die geschmolzene Butter dazu. Die Mischung streiche ich auf zwei Bleche und backe sie bei 200 °C nur kurz – acht bis zehn Minuten genügen. Nach dem Auskühlen werden die Böden in passende Rechtecke zugeschnitten.

Währenddessen koche ich einen Sirup aus Wasser, Zucker, Zitronensaft und -abrieb – er bringt Frische und Saftigkeit in jede Schicht.

Für die Pistaziencreme schmelze ich weiße Schokolade und lasse sie leicht abkühlen. Mascarpone, Pistazienpaste und Butter schlage ich cremig auf und rühre dann die Schokolade unter – heraus kommt eine nussige, glatte Creme.

fein nussig, frisch

Die Ganache aus weißer Schokolade und Schlagobers ist schnell gemacht: heiße Obers über die Kuvertüre gießen, glattrühren und abkühlen lassen.

Jetzt beginnt der schönste Teil: das Schichten. Ein Biskuitboden kommt in die Form, wird mit Zitronensirup bepinselt und mit einer Schicht Pistaziencreme bestrichen. Darauf folgt der zweite Boden, wieder tränken, diesmal die weiße Ganache verstreichen. Dann kommt der dritte Boden, tränken, wieder Pistaziencreme – und so weiter, bis alle Böden verarbeitet sind. Wichtig: Die letzte Schicht sollte schön glatt sein.

Die Torte kommt nun für mindestens vier Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. So verbinden sich alle Aromen und die Schichten werden stabil.

Am nächsten Tag überziehe ich die Oberfläche mit einer glänzenden Schicht weißer Schokolade und bestreue sie mit gehackten Pistazien. Ein Hauch Goldstaub oder essbare Blüten machen den Look perfekt. Dann wird in kleine, saubere Rechtecke geschnitten – ganz so, wie man es von der klassischen Opera kennt.

Mein persönlicher Tipp:

Die Joconde-Böden sind sehr empfindlich. Am besten auf Backpapier backen, kurz auskühlen lassen und dann vorsichtig lösen. So bleiben sie schön elastisch und reißen beim Schichten nicht.

✨ Mein Fazit

Die Opera Pistacchio ist ein Dessert, das schon beim Anblick verführt. Zarte Böden, frische Zitrusnoten, nussige Pistazien und cremige weiße Schokolade – ein Zusammenspiel, das genauso luxuriös schmeckt, wie es aussieht. Für mich ist es eine Torte, die perfekt für besondere Anlässe ist – oder einfach, um sich selbst ein kleines Stück Eleganz auf den Teller zu holen.

Eine Große Bitte habe ich noch an euch!

Zubereitungszeit: 120 Minuten




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