Wenn Porsche und die VIA CULINARIA auf einander treffen… eine Genussreise der Extraklasse

Meine Lieben, ich konnte es gar nicht glauben, als ich im Rahmen einer AFBA-Auslosung, die Teilnahme zu dieser besonderen Reise bekommen habe. Hier kurz die Hard Facts der Aufgabenstellung: Fahre mit einem Porsche durch das Salzburgerland und erlebe kulinarische, sowie kulturelle Hochgenüsse. Dies alleine liest sich schon sehr geil, und Wei durfte ich auch mitnehmen! Was wir alles erleben durften, werde ich versuchen hier niederzuschreiben.

Bevor die Genusstour losgeht noch eine kleine Vorgeschichte. Wie ihr sicher in meinem anderen Blogbeitrag gelesen habt, durfte ich schon einmal eine Genusstour in Salzburg erleben. Diese Tour haben wir auf einem E-Bike zurückgelegt und war einfach unvergesslich. Ich hatte ehrlicherweise Salzburg bzw. das Salzburgerland als Urlaubsziel nie so auf dem Radar. Jetzt wo ich es näher kennenlernen durfte, weiß ich, dass ich viel verpasst hätte. Kleiner Spoiler, da kommt noch was.

Genussreisen im Salzburgerland

Die Reise entlang der VIA CULINARIA durften wir mit einem aktuellen Porschemodell bestreiten. Montagmorgen um 10:30 Uhr haben wir uns im Porsche Zentrum Salzburg mit anderen Journalisten eingefunden. Begrüßt wurden wir sehr herzlich von Salzburgland Tourismus Geschäftsführer Leo Bauernberger und Porsche Österreich Marketing- und Vertriebsleiter Jürgen Lenzeder. Es fand eine kurze Programmpräsentation statt und dann durften wir uns einen der Porsche aussuchen. Gerne hätten wir den neuen E-betriebenen TAYCAN probiert, dieser war aber schon besetzt und so haben wir uns für das SUV-Modell MACAN III entschieden. Die „Flyline“ verleiht dem Macan seine sportwagentypische Kontur. Und dann ging es auch schon los.

Was ist die VIA CULINARIA eigentlich?

Die Via Culinaria vereint 330 aussergewöhnliche Genussadressen auf 10 Genusswegen in allen Gauen des Salzburgerlandes. Von der Almhütte bis zum Haubenlokal ist alles dabei. Von frisch gefangenen Fischen aus dem Wolfgangsee in der Schlossfischerei über die Brettljause auf der Himmelwandhütte bis hin zum Haubenmenü bei Döllerers in Golling, ist alles dabei. Auf diesen Reisen werden euch kulinarisch alle Wünsche erfüllt.

Tag 1: Die Genussreise beginnt

Der erste Weg führte über Dienten und Maria Alm nach Zell am See in das familiengeführte Hotel und Restaurant Erlenhof. Dort haben wir einen sommerlichen Mittagslunch eingenommen, mit wunderschönen Blick auf die Schmittenhöhe, das Kapruner Kitzsteinhorn und den Zeller See. Serviert wurden Gerichte der Alpinen Küche, wobei sehr viel Wert auf frische Produkte und kreative Zubereitung gelegt wird.

Grossglockner Hochalpenstrasse

Es war schon immer ein Wunsch von mir die Grossglockner Hochalpenstrasse zu befahren. Die Via Culinaria und Porsche machten es möglich. Die Strasse wurde 1935 eröffnet und ist seitdem breiter und noch sicherer ausgebaut. Auf 48 km werden prachtvolle Naturschauspiele, viel Flora und Fauna geboten. Hier zeigen sich die österreichischen Alpen eindeutig von ihrer schönsten Seite!

Wir hatten wirklich Glück und ein traumhaftes Wetter erwischt. Mit einer Rangerin des Nationalpark Hohe Tauern wurden uns viele einzelne Punkte genauer erklärt. Links am Bild seht ihr die Einfahrt auf die Alpenstrasse. Ich habe unzählige Videos gemacht, weil es einfach so viel zu sehen und staunen gab.

Wir machten unter anderem Halt auf der Edelweissspitze. Diese wurde damals gebaut, weil noch etwas Budget vom Bau der Hochalpenstrasse übrig war. Die Spitze liegt auf 2572m Seehöhe und ist der höchstmöglich zu befahrene Punkt der Strecke. Von ganz oben habt ihr bei Schönwetter einen 360° Blick auf sage und schreibe 37 Dreitausender und 19 Gletscher. Der Anblick ist einfach unbeschreibbar ist. Absolut empfehlenswert!

Von der Edelweissspitze ging es dann weiter Richtung Kärnten auf die Franz Josefs Höhe. Von dort aus hat meinen einen eindrucksvollen Blick auf den höchsten Berg Österreichs, den Grossglockner. Das Witzige an dieser Strecke ist, dass man in Salzburg in den Tunnel hinein fährt und in Kärnten hinauskommt. Darüber liegt die sogenannte „Wetterscheide“, dh. auf der einen Seite kann es zB. regnen und auf der anderen Seite des Tunnels scheint strahlende Sonne.

Auf der Franz Josef Höhe kann man neben dem Grossglockner auch noch die Pasterze sehen. Leider ist vom (noch) größten Gletscher Österreichs nicht mehr viel übrig, denn der Klimawandel und die daraus entstandenen Hitzewellen haben dem Gletscher sehr zugesetzt. Wenn man dort steht und sieht, wo der Gletscher vor 10, 50 oder sogar 100 Jahren noch verlief, regt das einen noch mehr zum Nachdenken an. Seit 1850, dem Beginn der ersten Industriellen Revolution schrumpft die Pasterze kontinuierlich und seit ca. 30 Jahren rasant.

Zugegeben, so ein Porsche verschönt das Bild schon sehr, aber auch das Wetter und der Grossglockner tragen natürlich dazu bei. Von diese Punkt aus kann man auch sehr gut Murmeltiere und Steinböcke beobachten. Leider haben wir keine gesehen, aber das wäre ein Grund nochmals hinaufzufahren. Wei und ich haben uns nämlich überlegt, nächstes Jahr eine Wanderung mit Übernachtung am Grossglockner zu machen.


Heike, unsere Rangerin hat uns sehr viel interessantes Wissen mitgegbeen. Unter anderem, dass bei der Gletscherschmelze eine Zirbenwurzel gefunden wurde. Ihr werdet euch jetzt sicher fragen, was das Besondere daran ist. Normalerweise wachsen auf dieser Höhe keine Bäume. Pasterze bedeutet auf Slowenisch „grüner Almboden“. Die gefundene Wurzel ist somit ein Indiz, wie lange es die Zirbe schon gibt und dass an der Stelle des Geltschers vor der letzten Eiszeit doch eine Vegetation gegeben hat.

Des weiteren hat uns Heike erzählt, dass der kleine Grossglockner eigentlich viel schwerer zu besteigen ist, als der große Grossglockner selbst. Namensgebend für die Höhe ist Kaiser Franz Josef, der mit seiner Sisi einige Ausflüge hierauf gemacht habt. Der 26-jährige Monarch bestieg über Heiligenblut über 4 Stunden lang diese 1100 Höhenmeter, weil er die Pasterze besichtigen wollte.

Heiligenblut ist ein gutes Stichwort, denn dies war der nächste Punkt unserer Reise. Ich kann euch sagen, der Abschied von dieser traumhaften Aussicht fiel mir schon sehr schwer.

In Heiligenblut haben wir eine kurze Rast im Haus der Steinböcke eingelegt. Kaum angekommen, wurden wir mit reichlich Kuchen und Mehlspeisen empfangen und mit köstlichen Kaffee versorgt.

Und als Zuckerl drauf, gab es dann noch dieses malerisch schöne Panorama auf die Kirche in Heiligenblut. Man konnte es gar nicht so toll einfangen wie das untergehende Sonnenlicht über die Berggipfeln die Kirche streichelte. Fast schon so kitschig wie auf einer Postkarte.

Nach dem kurzen Stopp ging es über Heiligenblut, Lienz, Matrei nach Mittersill, wo wir unser Hotel in Bramberg erreicht haben. Das Boutique Hotel Weyerhof vereint Tradition und Moderne. Da wir an diesem Tag schon etwas länger unterwegs waren, gingen wir dann gleich zum Abendessen. In einem rustikalen Raum war ein Tisch für uns alle gedeckt. Wir konnten es kaum erwarten das Menü von Küchenpatron Franz Meilinger zu genießen. Franz Weilinger hat ein Alpine Menü gezaubert, bei dem Regionalität, Saisonalität, Kreativität und Geschmack im Mittelpunkt steht. Wichtige Punkte bei der Zusammenstellung der Menüs sind die traditionelle aber doch zeitgemäße Interpretation und der sorgsame Umgang mit wertvollen Ressourcen und Lebensmitteln #slowfood .

Kürbis, Schafkäse, Couscous und Kresse
Kalbs-Ried-Deckel, Schwarzkohl, Eierschwammerl und Sellerie

Bei einem Gang wurden Eisbegonien serviert und ich war wirklich überrascht davon, wie diese schmecken. Leicht säuerlich haben sie aber perfekt zum Menü gepasst. Die Art und Weise wie diese Speisen zubereitet und gekocht sind, sprechen Bände. Die Produkte waren in sich nur leicht verarbeitet und nicht überwürzt. Die einzelnen Komponenten konnte man gut erschmecken und genießen.

Nach dem Abendessen hatte ich noch Möglichkeit mit Franz Meilinger ein paar Worte zu wechseln. Da hat er mir auch erklärt, dass er es einfach genießt hier so zu kochen, und sich nicht an irgendwen anpassen zu müssen – im positiven Sinne. Er ist sozusagen in seiner Kreativität nicht eingeschränkt. Ein sehr sympatischer Kerl. Das Menü seht ihr ein einem Reel hier: DAS MENÜ

Nach dem Essen ging es dann auf einen Absacker noch an die Bar. Dort plauderten wir mit Michaela Obernosterer (Chefredakteurin, PR und Medienmanagerin von Salzburgland Tourismus) über die nächsten Tage und lernten dabei auch unsere Mitreisenden Andrea, eine Krone-Kolumnistin, und ihren Mann Peter näher kennen. Da wir an diesem Tag schon mehr als 10 Stunden unterwegs waren und über 250 km gefahren sind, ging es rasch ins Bett, damit wir die Eindrücke vom 2. Tag fit und erholt einfangen können.

Tag 2: Auf den Spuren des Nationalparks

Nach kurzer, aber erholsamer Nacht und einem ausgiebigen Frühstück im Weyerhof war unsere erste Station an diesem Tag die Nationalpark Welten in Mittersill. Hier finden sich 10 Welten unter einem Dach. Begrüßt wurden wir in der Ausstellung von Geschäftsführer Roland Rauch, und zufällig trafen wir dort auch auf Landesrätin Daniela Gutschi, zuständig für die Bildung und Nationalparks in Salzburg. Eine umfangreiche und informative, interaktive Ausstellung, die sehr viel über den Nationalpark erklärt.

Betritt man die Ausstellung, sieht man die Gebirgszüge der Alpen. Einen Stock tiefer trifft man auf Murmeltiere, Salamander, Steinböcke und andere Tiere, die in diesem Nationalpark heimisch sind. Diese sind natürlich nicht lebensecht. Wichtig zu erwähnen war, dass der Steinadler sich in den österreichischen Alpen, speziell in den Hohen Tauern, wieder sehr wohl fühlt und sich kontinuierlich weiter verbreitet.

Auf 1800m2 durchwandert man im Rahmen dieser Ausstellung 10 Naturräume. Ein absolutes Highlight ist das 360 Grad Panoramakino. Hier wird in 15 Minuten ein Film gezeigt, der mit einer eigens dafür gebauten Spezialkamera aufgenommen wurde, wo man in fantastischen Bildern und epischer Musikuntermalung einen Tag im Nationalpark Hohe Tauern erleben kann. Die Ausstellung umfasste auch einen Bereich, der Mineralien, Steinen und Edelsteinen gewidmet ist. Habt ihr gewusst, dass es ein Smaragdvorkommen in Österreich gibt? Im Habachtal. Die Smaragde der Krone von Queen Elizabeth II stammen aus diesem Tal.

Anschließend an das Nationalparkzentrum führte uns die Reise ins Gasteinertal, weiter ins Kötschachtal, wo wir auf den Gasteiner Berg- und Wanderführer Gottfried getroffen sind, der mit uns zur Himmelwandhütte gewandert ist.
Die Hütte trägt den Namen von der Steilwand direkt davor. Bekannt ist die Hütte für ihre Strudelvariationen. Aber wenn ihr glaubt, wir haben „nur“ Strudel gegessen, dann irrt ihr euch.

Wie ihr an den Bildern oben erkennen könnt, waren dies „kleine“, leckere Schmankerl, die vor Ort hergestellt werden. Nach kurzer Rast haben wir den Weg zurück zum Parkplatz bestritten und sind mit vollen und glücklich gefülltem Magen ab zur nächsten Station. Diesmal ging es nicht ums Essen, sondern um Kultur. Die Sommer.Frische.Kunst in Bad Gastein hat auf uns gewartet.

Gastein baut in der Altstadt aktuell einige große Hotel um den Tourismus wieder aufleben zu lassen. Nach einem kurzen Spaziergang über die Baustelle, ging es runter zum Kraftwerk, wo die nächste Ausstellung zu Hause war.

Dabei sind wir auch beim Bad Gasteiner Wasserfall vorbei gekommen. Er hat eine Fallhöhe von 314m! Ein unglaubliches Naturschauspiel und beliebtes Motiv bei vielen Malern, Dichtern und selbstverständlich Besuchern.

Bad Gastein
Sommer.Frische.Kunst

Nach etwas Sightseeing und Kunstaustellung ging es wieder zurück zu den Porsches und weiter zu unserem Tagesziel. Ich verspreche euch, das ist ein Highlight!

Gollinger Festspiele und Döllerer

Wer kennt sie nicht, die Döllerer Genusswelten in Golling. Wir hatten die Ehre im Geniesserhotel Döllerer eine Nacht zu verbringen und auch noch ein Alpines Traummenü geniessen zu dürfen.

Andreas Döllerer wurde zweimal als Koch des Jahres (2010 Gault Millau, 2015 Rolling Pin), einmal als Inspiration Chef (Rolling Pin 2016) und mit der Trophee Gourmet für kreative Küche (A la carte 2008) ausgezeichnet. Er war Gastronom des Jahres (Falstaff 2013) und die renommierte Frankfurter Allgemeine Zeitung kürte ihn im Januar 2018 zum Koch des Jahres international. Sein Restaurant hält in Falstaff und a la carte jeweils die Höchstwertung von 4 Gabeln bzw. 5 Sternen. Gault Millau listet Döllerer mit 4 Hauben (18,5/20 Punkten). Sehr beeindruckend!

Doch bevor wir uns kulinarisch verwöhnen lassen durften, ging es noch auf die Burg Golling wo seit vielen Jahren die Festspiele stattfinden. Anders als bei anderen Sommerfestivals wird dort nicht nur ein Stück angeboten, sondern ein buntes Reportoire an Klassik, Gesang, Schauspiel, Kabarett, Tanz und mehr. Die Tickets für die Gollinger Festspiele sind meist in Verbindung mit einem Menü in einem der beiden Häuser von Andreas Döllerer. Das heißt nach der Vorstellung zog man im Hotelrestaurant oder im Wirtshaus ein um dort zu Abend zu essen.

Man muss auch erwähnen, dass es mehr oder weniger ein Familienbetrieb ist. Denn Intendant und Vereinspräsident der Festspiele Golling ist der Vater von Andreas Döllerer, Hermann Döllerer. So werden Synergien gebildet, wo Kunst und Kulinarik optimal miteinander verbunden werden. Die wirklich ausgezeichnete Qualität von diesem Angebot sorgt selbstverständlich für einen Tourismus Aufschwung in dieser Region.

Die Operettengala aus der „goldenen Ära“ war zugleich die Abschlussvorstellung der Spielzeit. Hochkarätig besetzt mit der Sopranistin Petra Halper-König und Tenor Marco Ascani. Ein Querschnitt der bekanntesten Operettenlieder von Johann Strauß bis zu Carl Millöcker. Zu Beginn der Gala, gab es auch eine Ansprache vom Intendanten, bei der man gemerkt hat, wie viel Engagement und Liebe in diesem Projekt steckt. Wei hat das Programm ganz besonders gefallen.

Nach einer gelungenen Gala ging es dann endlich ins Restaurant zum Alpinen Hochgenuss Dinner von Andreas Döllerer.

Dieses Menü in Worte zu fassen ist eigentlich nicht möglich. Die Geschmäcker und Genüsse sind so hervorragend herausgearbeitet, dass man an keinem Punkt etwas nicht mögen kann.

Ein persönliches Highlight war die von Andreas Döllerer kreierte Alpine Jakobsmuschel. Das Menü ist eine kulinarische Reise durch seine Salzburger Heimat.

Jeder Gang wurde uns vorgestellt und genauestens beschreiben. Oben seht ihr die 6 Regionen von Salzburg, die kulinarisch dargestellt wurden. Im Moment befinden wir uns ja im Tennengau.

Andreas Döllerer hatte am Ende des Menüs noch seine Ansätze und Motivationen in seinem Job erklärt. Er ist auch der Initiator der Alpinen Festspiele (dazu ein andermal mehr).

Ich konnte noch ein Bild mit dem Küchenpatron machen und werde dieses Menü nie vergessen. Hier findest du das gesamte Menü.

Nach einem langen – wir sind wieder 210 km mit unserem Porsche Macan III gefahren -, aber supertollen Tag ging es wieder ins Bett. Wenn ihr aber glaubt, dass war es schon, dann darf ich euch noch vom Frühstück am nächsten Tag erzählen. Es gibt kein klassisches Frühstücksbuffet, wie man es kennt, sondern man kann sich seine Wunschspeisen aus der hauseigenen Metzgerei aussuchen. Egal ob frischer Leberkäse, Lachs, Schinken, Käse, Fisch, Fleisch, Wurst, hier bleibt kein Wunsch unerfüllt und man konnte alles finden, was das Herz begehrt.

Tag 3: Frische Fische Pole-Position

Am dritten Tag hatten wir mit dem Wetter leider kein Glück, denn es schüttete aus vollen Kübeln. Aber einen Porsche fährt man eben nicht nur bei Sonnenschein. Generell hatten wir sowohl bei Schön-, als auch bei Schlechtwetter ein besonders sicheres Fahrerlebnis.

Nach einem wirklich ausgiebigen Frühstück ging es weiter auf das Winterstellgut. Das Winterstellgut hat seinen Namen von den Haflinger Pferden, die hier im Winter „abgestellt“ wurden. Pferde waren früher für den Transport von Salz zuständig und weil diese im Winter nicht gebraucht wurden, durften sie hier Urlaub machen. Wir hatten leider kein Glück und konnten die Pferde leider nicht sehen, weil sie dürfen den Sommer über auf der Alm verbringen.

Angekommen am Winterstellgut gab es wieder Kuchen, hausgemachten Schwarzbeerkuchen. In unsere Runde gesellte sich wieder Porschezentrum Salzburg Chef Jürgen Lenzeder. Mit dem Hausherren des Winterstellguts machten wir trotz Regen eine Tour über das weitläufige Gut. Hier fehlt es wirklich an Nichts. Das Hotel und Restaurant beherbergen u.a. eine eigene Brennerei, Brotbackofen, Weinkeller, See, einfach alles ist da

Marillenknödel

Das Winterstellgut
Die Brennerei
Weinkeller

Nach einer Besichtigung der Ställe und Erklärung, dass diese extra für die Tiere mit „Umluft“ Abzug gebaut wurden, haben wir uns dann recht bald auf den Weg zur nächsten Station gemacht.

Eigentlich wollten wir noch auf der Postalm vorbei schauen, das größte zusammenhängende Almgebiet Österreichs. Das Wetter hat uns aber leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Auf der Strecke mussten wir ein paar Mal halten, da es wirklich sehr nebelig war. Aber selbst in dieser Situation hat es mega Spass gemacht mit dem Porsche zu fahren.

Bevor es dann zurück nach Salzburg Stadt ging und wir unsere Autos wieder zurück geben mussten, haben wir noch einen Stopp in die Schlossfischerei Fuschl am See gemacht. Dort werden täglich frische Fische gefangen und geräuchert. Wir haben uns Lachsforelle und Saibling ausgesucht. Geschmacklich einfach ein Traum. Gegessen wurde in einem sehr schlicht eingerichteten Raum, mit Tablett, Brot und Kren. Und es war perfekt so.

geräuchrte Fischauswahl
das Blau des Wolfgangssee

Einen kurzen Moment konnte ich die Ruhe und Stille und die letzten Spuren der Sommerfrische am Wolfgangsee einfangen, bevor es dann endgültig zurück nach Salzburg ging, wo wir im Porschezentrum die Autos leider wieder zurückgeben mussten.

Ende gut, alles gut

Abschließend würde ich diese Genussreise folgendermaßen beschreiben. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Reise mitmachen durfte. Ich habe Personen, Orte und kulinarische Genüsse kennengelernt, die ich vielleicht nie besucht hätte, jetzt aber so nie wieder vergessen werde.

Spätestens jetzt war mir noch klarer: Dieser 3-tägige Ausflug war für mich eine großartige Möglichkeit zu lernen, wie einfach es sein kann, wenn man Nachhaltigkeit wirklich lebt. Das Salzburgerland ist da ein perfektes Beispiel dafür. Schon nach meiner ersten Genusstour habe ich ja auf eigene Faust weitere lokale Betriebe in Leogang besucht, wo ausschließlich regionale Produkte angeboten wurden, angefangen vom Almrind Beef Tatar über die Leoganger Forelle, bis hin zu selbstgebrannten Gins.

Und noch etwas… Erinnert ihr euch, dass ich in diesem Blogbeitrag etwas angedeutet habe? Ich darf jetzt schon verraten, dass ich Mitte September wieder nach Salzburg zurückkehren und euch von den Festspielen der alpinen Küche berichten darf.

Für mehr Informationen zur Region Salzburgerland und deren Genusstouren lege ich euch hier noch 2 Links parat, wo ihr alle nötigen Informationen finden könnt:

Genussreisen Salzburgerland

Via Culinaria

Porsche Österreich

Hier ein Link zum Video über die Genussreise und zum Abschluss noch ein Zitat, das mir sehr gefallen hat:

Die beiden schönsten Dinge sind die Heimat aus der wir stammen, und die Heimat, nach der wir wandern.


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