Der sommerlichste Risottosalat mit Lust auf Meer

*Produktnennung*

Hier ist das passende Rezept, das ich in meinem Blogbeitrag über vomFAss erwähnt habe. Ich habe mir doch etwas den Kopf darüber zerbrochen, welches Rezept ich euch präsentieren möchte. Weder wollte ich mit den Essigen und Ölen nur einen einfachen Salat machen, noch etwas wo beide Zutaten komplett drinnen verkocht werden.

Das Kopfrattern begann schon in der Filiale, als es darum ging mich für eine Kombination an Produkten zu entscheiden, welche ich in Rezepte einarbeiten kann, die ebenso noch unbekannt waren.

Wenn ihr meinen Instagram Reel gesehen habt, dann wisst ihr, dass ich mich für die Kombination von Haselnuss Öl und Lavendelhonig Balsam Star entschieden habe.

Das Haselnuss Öl ist ein perfekter Finisher und kann wunderbar kalt genossen werden, aber auch zum Backen verwendet werden. Der Lavendelhonig Balsam ist aus dem Nektar des Lavendels, eine Spezialität.

copyright Thomas Grosmann

Als ich diese Kombination am Löffel verkostete, habe ich sofort an Sommer, Italien, Meer, gutes leichtes Essen und Lebensfreude gedacht. Und so ist auch dieses Gericht entstanden.

Der Risottosalat eignet sich perfekt als Beilage zum Grillen, als Snack fürs Picknick oder fürs Schwimmbad. Er kann auch als sommerlicher, leichter Lunch mit Freunden und passendem Wein genossen werden.

copyright Thomas Grosmann

Zutaten

für 2 Personen

Zubereitung

Bei der Zubereitung ist nicht viel zu beachten. Es ist alles relativ leicht. Solltet ihr noch alten, kalten Reis zu Hause haben, der vielleicht vom Schnitzerl am Vortag übrig geblieben ist, dann könnt ihr natürlich auch diesen verwenden, denn ihr wisst ja: #nowaste.

Wir beginnen damit die kleine rote Zwiebel zu schälen und klein zu schneiden, wahlweise wie bei den Rezeptangaben könnt ihr auch eine Schalotte verwenden. Diese ist etwas milder als die rote Zwiebel. Ebenso schält ihr den Knoblauch und macht auch diesen klein.

In einem Topf gebt ihr etwa einen Teelöffel des Haselnuss Öles, denn das kann eh auch erhitzt werden. Darin schwitzt ihr die Zwiebel und den Knoblauch an, sodass sie leicht Farbe bekommen aber nicht braun werden.

Rühren oder nicht rühren – ein Mythos?

Haben Zwiebel und Knoblauch etwas Farbe gezogen geben wir den Risottoreis in die Pfanne. Es gibt ja viele verschiedene Anbieten und jeder funktioniert etwas anders, aber generell kann ich euch sagen, das dieses ewige rühren gar nicht notwendig ist.

Den Reis schwitzen wir ebenfalls etwas an und löschen mit dem Weisswein ab. Gut umrühren und nach etwa 2 Minuten mit der gesamten Menge an Gemüsesuppe aufgießen. Dann für etwa 5-7 Minuten auf kleiner Flamme einköcheln lassen.

Hier rühre ich zunächst nicht und lasse einfach das Reiskorn mal einkochen.

Oliven mit oder ohne Kern?

Während das Risotto einkocht, können wir die restlichen Zutaten verarbeiten. Dazu gehört auch, dass die Oliven geschnitten werden. Ich habe mich für grüne und schwarze Oliven entschieden, beide ohne Kern. Warum das? Einfach weil ich es nicht mag, wenn die Kerne beim Essen rausgelutscht werden müssen.

Wir kochen weiter! Ebenso schneiden wir die getrockneten Tomaten in kleine Streifen.

Und weil auch gerade die Saison für Eierschwammerl sind, habe ich entschieden sie mit einzubauen. Hier beim Reinigen darauf achten, dass ihr sie nicht wascht, sondern nur mit einem Tuch oder Schwamm abtupft.

Ich entscheide mich auch gerne für die kleineren Schwammerl, da diese für mich mehr Geschmack haben und auch nicer am Teller aussehen. Nicht so klumpig.

In der Zwischenzeit immer wieder auf das Risotto achten und gelegentlich umrühren – nicht ständig umrühren!

Das Risotto ist nach etwa 15-17 Minuten fertig gekocht. Am besten ihr probiert immer wieder ein Reiskorn, ob es schon weich genug ist. Im Idealfall sollte keine Flüssigkeit mehr im Topf übrig sein.

Ist es fertig, fügt ihr noch den geriebenen Käse zu und vermengt alles nochmals gut. Ob ihr Parmesan oder österreichischen Hartkäse verwendet, ist ganz euch überlassen.

Jetzt muss das Risotto nur noch abkühlen. Kleiner persönlicher Tipp von mir: kocht das Risotto schon am Vortag.

Im letzten Schritt der Zubereitung schwenkt ihr die Eierschwammerl noch in etwas Öl, damit diese auch etwas Farbe bekommen, und salzt sie ein wenig.

Ist das Risotto erkaltet, gebt es in eine Schüssel und lockert es etwas auf, denn durch den Käse kann es sein, dass es leicht zusammenklebt. Fügt nun die Oliven, getrockneten Tomatenstreifen, Rucola und die Eierschwammerl hinzu und vermengt alles vorsichtig. Da wir hier wirklich mit einem tollen Essig und Öl zu tun haben, würde ich euch empfehlen, den Salat portionsweise anzurichten und am Teller mit dem Haselnuss Öl und dem Lavendelhonig Balsam Star zu marinieren.

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr den sommerlichen Risottosalat noch mit ein paar Käsehobeln abrunden. Ansonsten könnt ihr jetzt genießen. Ihr werdet sehen, die leichte Würze des Salates verbindet sich perfekt mit dem nussigen Öl und dem blumig-süssen Essig und ein wunderbarer Gaumenschmaus entsteht.

Übrigens, schaut auf meinem Instagram-Profil vorbei, dort seht ihr ein Making Of-Reel dieses Risottosalates

Zubereitungszeit: 15 Minuten plus 6 Stunden kaltstellen


Klickt euch auch durch die anderen Rezepte von mir!



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s