Gefüllte Halloween-Paprika mit Kürbis, Berger Schinken & cremiger Ofengemüse-Sauce

So wird Halloween richtig gruselig gschmackig!

Wer sagt eigentlich, dass gefüllte Paprika immer klassisch aussehen müssen? Gerade zu Halloween darf es in meiner Küche ruhig ein bissl kreativer, bunter und natürlich auch gruseliger werden. Und wenn dabei noch etwas richtig Gutes zum Essen herauskommt, bin ich sowieso dabei!

Diesmal verwandeln sich ganz normale Paprika in kleine Halloween-Geister mit ziemlich frechen Gesichtern. Gefüllt werden sie mit einer herzhaften Mischung aus Kürbis, Reis, geschmolzenem Käse und dem würzigen Krenschinken von Berger Schinken. Eine Kombination, die wunderbar in den Herbst passt und geschmacklich richtig etwas hermacht.

Paprika Gruselköpfe
Paprika Gruselköpfe

Das Besondere an diesem Gericht ist aber nicht nur die Füllung. Während die kleinen Paprika-Geister gemütlich im Backrohr schmoren, darf gleich noch eine ordentliche Portion Herbstgemüse mit hinein. Daraus entsteht anschließend eine herrlich cremige Sauce, die ganz ohne großen zusätzlichen Aufwand zubereitet wird.

Und weil Halloween ohne ein bissl Gruselfaktor nur halb so lustig wäre, bekommen die Paprika zum Schluss noch ein kleines Spinnennetz aus Balsamico-Glace. Wer besonders mutig ist, setzt ihnen sogar ein kleines Schinken-Gehirn auf. Klingt schaurig? Schmeckt aber unglaublich gut!



Zutaten 4 Portionen

Für die gefüllten Halloween-Paprika

  • 4 große orange oder rote Paprika
  • 150 g Berger Krenschinken (alternativ Berger Chili-Schinken)
  • 200 g Hokkaidokürbis, fein gerieben
  • 150 g Reis (Rohgewicht)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 120 g geriebener Käse nach Wahl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100 ml Gemüse- oder Rindsuppe
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 EL Öl zum Anbraten

    Für die cremige Ofengemüse-Sauce
  • 200 g Hokkaidokürbis
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2–3 Zweige frischer Thymian oder Rosmarin
  • 150 ml Wasser oder Gemüsesuppe
  • 100 g Frischkäse
  • Salz und Pfeffer

    Für den gruseligen Abschluss
  • Etwas Balsamico-Glace oder eine andere dunkle Sauce
  • Optional 4 zusätzliche Scheiben Berger Schinken für die Gehirn-Dekoration

Zubereitung

Die würzige Kürbis-Schinken-Füllung

Zuerst wird der Reis nach Packungsanleitung gekocht und anschließend beiseitegestellt. Währenddessen werden Zwiebel und Knoblauch fein gehackt, der Hokkaidokürbis gerieben und der Berger Krenschinken in kleine Stücke geschnitten.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch glasig anrösten. Anschließend kommt der klein geschnittene Krenschinken dazu, der kurz mitbraten darf. Genau dabei entfaltet er seine würzige Krennote, die später wunderbar mit dem leicht süßlichen Kürbis harmoniert.

Nun den geriebenen Kürbis hinzufügen und einige Minuten mitrösten. Das Tomatenmark unterrühren, kurz anrösten und alles mit Paprikapulver, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Mit der Suppe aufgießen und die Masse ein paar Minuten einkochen lassen, bis der Kürbis schön weich und die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.

Jetzt kommen der gekochte Reis und der geriebene Käse dazu. Alles gut vermengen, bis eine wunderbar würzige, leicht cremige Füllung entsteht. Und ich sag’s euch: Die schmeckt auch schon direkt aus der Pfanne ziemlich gut!

Aus Paprika werden kleine Halloween Geister

Jetzt wird es kreativ!

Die Paprika waschen, den oberen Teil als Deckel abschneiden und vorsichtig die Kerne und weißen Trennwände entfernen.

Mit einem kleinen, scharfen Messer werden nun gruselige Gesichter hineingeschnitzt. Ob dreieckige Augen, ein schiefes Grinsen oder ein besonders frecher Mund – hier dürft ihr euch richtig austoben.

Ein kleiner Tipp: Die Gesichter nicht zu groß ausschneiden, sonst macht sich die köstliche Füllung beim Backen selbstständig. Und das wollen wir natürlich nicht!

Anschließend werden die Paprika großzügig mit der vorbereiteten Kürbis-Schinken-Reis-Mischung gefüllt.

Spargel Tatin

Ab ins Backrohr – jetzt wird geschmort!

Das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Währenddessen den restlichen Hokkaidokürbis, die rote Zwiebel und die Tomaten grob schneiden. Den Knoblauch schälen und gemeinsam mit den frischen Kräutern in einer Auflaufform verteilen.

Die gefüllten Halloween-Paprika direkt auf das Gemüse setzen und etwa 150 ml Wasser oder Gemüsesuppe angießen.

Jetzt darf alles für rund 35 Minuten ins Backrohr.

Während die Paprika langsam weich werden, schmort das Gemüse darunter im eigenen Saft und entwickelt eine herrlich aromatische Basis für unsere Sauce.

Die Paprika sollten am Ende schön weich sein, aber noch ausreichend stabil bleiben, damit man ihre gruseligen Gesichter auch auf dem Teller gut erkennen kann.

Eine cremige Sauce – ganz ohne zusätzlichen Aufwand

Sobald die Paprika fertig sind, werden sie vorsichtig aus der Auflaufform gehoben und warm gestellt.

Die Kräuterzweige entfernen und das geschmorte Gemüse gemeinsam mit dem entstandenen Bratensaft in einen hohen Mixbecher geben.

Jetzt noch den Frischkäse hinzufügen und alles mit dem Stabmixer zu einer wunderbar cremigen Sauce pürieren.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Wasser oder Suppe auf die gewünschte Konsistenz bringen.

Genau solche Saucen liebe ich! Wenig Aufwand, unglaublich viel Geschmack und das Gemüse aus dem Backrohr wird gleich vollständig verwertet.

Gruselig anrichten!

Jetzt kommt mein persönlicher Lieblingsteil – das Anrichten!

Etwas von der cremigen Ofengemüse-Sauce auf einem Teller verteilen. Mit Balsamico-Glace lässt sich darauf ganz einfach ein kleines Spinnennetz zeichnen.

Anschließend einen gefüllten Halloween-Paprika vorsichtig in die Mitte setzen.

Und wer es besonders schaurig mag, faltet noch eine zusätzliche Scheibe Berger Schinken locker zusammen und platziert sie als kleines „Gehirn“ oben auf dem Paprika.

Fertig ist ein Halloween-Gericht, das nicht nur optisch für Gesprächsstoff sorgt, sondern auch richtig gut schmeckt!

Kleiner Tipp zum Schluss

Für dieses Rezept eignen sich besonders große und möglichst gerade gewachsene Paprika. Sie stehen später stabiler auf dem Teller und lassen sich wesentlich leichter schnitzen.

Beim Schinken könnt ihr übrigens wunderbar variieren. Ich habe mich für den Berger Krenschinken entschieden, weil seine würzige Krennote hervorragend zum herbstlichen Kürbis passt. Wer es lieber etwas feuriger mag, kann stattdessen zum Berger Chili-Schinken greifen.

Und das Schöne an diesem Rezept? Ihr braucht weder ausgefallene Zutaten noch irgendwelche speziellen Halloween-Backformen. Ein scharfes Messer, ein bissl Kreativität und gute Zutaten reichen vollkommen aus.

Denn manchmal darf gutes Essen ruhig ein wenig zum Schmunzeln bringen. Und wenn meine kleinen Paprika-Geister dann auch noch so richtig gut schmecken, ist Halloween für mich kulinarisch gerettet! 🎃

Happy Halloween und gruselig guten Appetit!

Eine Große Bitte habe ich noch an euch!

Zubereitungszeit: 60 Minuten




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