Kürbis-Schinken-Puffer mit herbstlich-herrlichem Dip

*Produktnennung*

Eigentlich sind wir schon mittendrin im Herbst. Der Übergang vom Sommer in den Herbst passiert oft so schnell. Kulinarisch gesehen, habe ich den Herbst total gern. Viele Zutaten und Lebensmittel kommen hier so richtig in Saison. Einer meiner Alltime-Favorites ist der Kürbis. Gebraten, gekocht, gegrillt, als Suppe,… ich liebe den Kürbis in allen Variationen. Ihr auch? Dann lest weiter…

Berger Schinken hat sich auch dem Kürbis angenommen und eine herbstliche Kreation mit Kürbiskernen gemacht, den Kürbiskern-Schinken. Ummantelt mit vitaminreichen Kürbiskernen ist diese Variation in jeder Hinsicht sehr interessant.

Der Schinken ist für mich perfekt abgerundet, denn die knackigen Kübiskerne am Schinken schmecken leicht süsslich.

copyright Thomas Grosmann

Ich habe mir also überlegt: „Wie kann ich den Schinken und den Kürbis so in Szene setzen, dass sie trotzdem beide gleich zur Geltung kommen?“ Eine meiner liebsten Speisen, egal ob Winter oder Herbst sind Kartoffelpuffer. Die gehen für mich das ganze Jahr. Entweder schön mit Knoblauch bestrichen oder doch nur mit einem Dip dazu.

Für euch habe ich in diesem Beitrag eine tolle Kombination. Kürbispuffer mit etwas Schinken darin und zum Dippen eine Orangen-Honig-Senf Creme mit noch etwas frischem Schinken abgerundet. Aber bevor ich euch noch lange davon erzähl, würde ich sagen: „Starten wir los!“

Jetzt gehts aber mal zur Zutatenliste…

copyright Thomas Grosmann

Zutaten

für 4 Personen

  • 2 Pk Kürbiskern Schinken
  • 500g Hokkaido Kürbis
  • 250g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 Eier
  • 3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer, etwas Curry und Paprikapulver
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 250g Frischkäse
  • Saft einer halben Orange
  • 1 EL körniger Senf
  • 1 TL Honig
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung

Die Zubereitung ist eigentlich ganz leicht und geht schnell. Ich würde euch raten mit dem Dip zu beginnen. So hat dieser etwas Zeit zum Ziehen. Dazu vermengen wir den Frischkäse mit dem Senf, dem Honig und den Saft einer halben Orangen. Die restliche Orange noch bei Seite legen, denn die benötigen wir später noch. Verrührt alle diese Zutaten und stellt den Dip zum Kühlen in den Kühlschrank.

Kürbis – reich an Vitaminen

Böse Zungen können behaupten, dass ich zu faul bin, um den Kürbis zu schälen, deswegen trifft meine Wahl immer auf den Hokkaido Kürbis. Dessen Schale kann man auch verzehren. Aber wusstet ihr, dass gerade in der Schale viele Vitamine (B1, B2 und B4) stecken und jede Menge Eisen, Magnesium, Kalzium und Kalium. Und da er zu 90% aus Wasser besteht, ist er obendrein auch sehr kalorienarm.

Aber weiter im Rezept. Nehmt den Kürbis und schneidet ihn grob in Streifen, diese reiben wir dann ebenfalls grob.

copyright Thomas Grosmann

Geriebene Kartoffeln salzen

Nachdem wir den Kürbis gerieben haben, schälen wir auch die Kartoffeln und reiben diese. Die geriebenen Kartoffeln salzen wir leicht und lassen sie kurz stehen. Damit wird ihnen das Wasser entzogen, sonst würden unsere Puffer zu weich werden. Kartoffeln ausdrücken und zum Kürbis in die Schüssel geben.

Die nächsten Schritte gehen auch schon zack zack. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden, ebenso den Kürbiskern-Schinken sowie die Petersilie grob schneiden. Diese fügen wir zu den gerieben Zutaten hinzu. Die Eier aufschlagen und mit in die Schüssel. Alles gut vermengen. Jetzt kommen Salz, Pfeffer, Curry und Paprikapulver zum Einsatz. Würzt eure Masse nach Belieben, aber nicht zu viel, denn wir wollen ja immer noch den Kürbis und den Schinken schmecken.

Solltet ihr das Gefühl haben, dass eure Masse zu weich ist bzw. nicht genug Festigkeit durch die Kartoffeln bekommt, könnt ihr gerne noch etwas Mehl hinzufügen. Aus Erfahrung kann ich euch aber sagen, dass durch das Ei und die Stärke in der Kartoffel eine wunderbare Bindung entsteht.

Ersatzweise könnt ihr natürlich auch Haferflocken oder Bröseln verwenden, aber ich finde nicht, dass dies notwenig ist.

Ist die Masse gut verrührt und abgeschmeckt, könnt ihr eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Es reicht wenn in der Pfanne knapp 1 cm Öl ist. Wir wollen die Puffer ja nicht im Fett ertränken.

Während das Öl erhitzt, formen wir mit leicht feuchten Händen ca. 2 cm dicke Puffer aus der Masse. Ich lege die vorgeformten Laibchen immer auf ein Brett bereit, sodass ich später dann schneller beim Backen bin. Mit einem Holzkochlöffel könnt ihr feststellen ob das Öl heiss genug ist. Taucht den Kochlöffel kurz ein, beginnt das Öl Blasen zu machen, ist es heiss genug. Legt die Puffer vorsichtig hinein und drückt mit einem Bratheber die Puffer noch etwas flach. Für schöne goldgelb, knusprige Puffer dauert dies gut 3-4 Minuten pro Seite.

Das macht ihr mit der gesamten Masse. Ich lasse die Puffer immer auf etwas Küchenpapier abtropfen. So verlieren sie nochmals etwas Fett. Und dann kann auch schon angerichtet werden. Über den Dip reibt ihr noch etwas frische Orangenschale.

Eine Frühlingszwiebel hatten wir auch noch auf der Liste, welche jetzt zum Einsatz kommt. Schneidet sie in feine Ringe und streut sie über die Puffer. Noch frischen Kürbiskern-Schinken dazu und schon habt ihr ein schnelles, leckeres Herbstgericht auf euren Tellern.

Wie immer wünsche ich euch viel Spass beim Nachmachen und lasst mal hören, wie euch die Pufferln schmecken.

Zubereitungszeit: ca 30 Minuten


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