Herbstlich-knusprige Mascherl-Chips

*𝑷𝒓𝒐𝒅𝒖𝒌𝒕𝒏𝒆𝒏𝒏𝒖𝒏𝒈*

ACHTUNG SUCHTGEFAHR! Ja genau, das hatte ich schon beim letzten Beitrag über Nudelchips geschrieben. Heute stell ich euch eine etwas andere Variante vor. Eine super knusprige mit leckerem Dip. Diesmal hab ich auch eine andere Nudelart gewählt…

Für dieses Rezept habe ich die lustig verspielten MASCHERL von RECHEIS gewählt. Habt ihr gewusst, dass die Mascherl eine der ältesten Nudelformen aus Italien sind? Dort nennt man sie Farfalle.

Die Mascherl sind in 9 Minuten gekocht und unterstehen den höchsten Bio-Standards. Geprüfte AMA Bio Qualtität. Ausserdem ist die Verpackung aus 100% recycelter Bio-Cellulose hergestellt, verringert Müll, schützt somit Ressourcen und ist CO2-reduziert.

copyright Thomas Grosmann

In meinem anderen Rezept habe ich euch die Nudelchips als Beilage präsentiert. In diesem sind sie jedoch der Hauptakteur. Natürlich hab ich, passend zur Saison, auch einen herbstlichen, leckeren Dip für euch dazu vorbereitet.

copyright Thomas Grosmann

Zutaten

r 4 Personen

  • 1 Pk Mascherl (500g)
  • 70g Parmesan
  • 5 El Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Paprikapulver halbüss

für den Dip:

  • 350g Kürbis
  • Handvoll Cocktailtomaten
  • 3 Karotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • Saft einer Orange
  • Salz, Pfeffer, Thymian
  • 1 EL Creme Fraiche
  • etwas Olivenöl

Zubereitung

Beginnen wir damit einen Topf Wasser mit reichlich Salz zum Kochen zu bringen. Die Mascherl benötigen viel Platz zum Kochen, deswegen merkt euch: Pro 100g 1 Liter Wasser. Durch die Zugabe von Eiern sind sie auch nach dem Kochen noch bissfest. Achtet wirklich darauf, dass sie nicht verkochen, denn sonst werden sie nicht ganz so knusprig. Während die Nudeln kochen, beginnen wir mit dem Dip.

Röstaromen aus dem Backrohr

Wichtig!… das Backrohr auf 180 Grad aufheizen. Den Kürbis, so wie die Karotten schneiden wir klein. Ich verwende meistens Hokkaido, denn diesen Kürbis muss man nicht schälen, da die Schale beim Verarbeiten weich wird.

Nun geben wir den geschnittenen Kürbis, die Karotten und den Knoblauch in eine Auflaufform. Nicht vergessen: auch die Cocktailtomaten kommen dazu. Dies begiessen wir mit etwas Öl und würzen mit Salz und Pfeffer.

copyright Thomas Grosmann

Dies darf nun für gut 35 Minuten „backen“. Die Vorteile: wenn man das Gemüse im Backrohr weich dünstet, garen sie im eigenen Saft und Röstaromen entwickeln sich dabei. Wenn man sie im Wasser kochen würde, würden sie viel Geschmack abgeben.

Jetzt werden aus Nudeln CHIPS

Im Grunde bereiten wir die Nudeln wie beim letzten Rezept vor. Wir nehmen die gut abgeseihten und nicht zu weich gekochten Mascherl und würzen diese mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver. Diesmal verwenden wir etwas mehr, um sie noch würziger zu machen. Genauso den fein gerieben Parmesan darunter rühren und gut vermengen.

copyright Thomas Grosmann

Das Öl erhitzen wir nun langsam. Achtet darauf, dass es nicht zu heiss wird. Da würden die Nudeln nämlich zu schnell austrocknen und verbrennen.

Ihr müsst dabei wirklich aufpassen: die Nudeln wurden ja im Wasser gekocht und sind dementsprechend „aufgesogen“ mit Wasser und wenn man sie nun ins heisse Öl gibt, könnte das Öl überschäumen. Also lieber zuerst etwas weniger Öl und ausprobieren.

Den Mascherl wird durchs Frittieren die Flüssigkeit wieder entzogen und somit werden sie knusprig und zu Chips.

Dies machen wir mit der kompletten Nudelmasse. Es kann schon eine Zeit dauern, da wir alle Nudeln schön knusprig wollen. Lasst sie auf etwas Küchenpapier noch etwas abtropfen, dass sie nicht zu fett sind. Und weiter gehts mit unserem herbstlichen Dip.

Nach ca. 35 Minuten ist unser Ofengemüse weich gedünstet. Die nächsten Schritte sind wirklich einfach:

Gebt das Gemüse in einen Mixbecher. Vielleicht müsst ihr die Masse auf zweimal machen, wenn es zu viel ist. Presst die Orange aus und gebt den Saft mit etwas Creme Fraiche und den abgerupften Thymian zum Gemüse und püriert dies. Durch die Wärme kann leicht ein Unterdruck im Gefäss entstehen, also lasst lieber das Behältnis offen. Schmeckt nochmals mit Salz und Pfeffer ab. Als besonderen Tipp hab ich für euch: reibt noch etwas von der Orangenschale in euren Dip. Viele ätherische Öle stecken in der Schale. Achtet aber darauf, dass die Schale auch wirklich zum Verzehr geeignet ist. Schmeckt nochmals ab und schon kann „gechipst“ werden.

Schaut gerne auf meinem Instagram @thomskuechen.block vorbei und hinterlasst mir einen Kommentar, wie ihr das Rezept findet. Schickt mir auch bitte unbedingt gerne Bilder von euren Kreationen! Ich bin schon ganz gespannt!

Zubereitungszeit: 45 Minuten


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