Honigsüße Melonenringe mit Fetadip vom Grill

Wir sind endlich mitten im Sommer angekommen und was gehört neben Sonne, Urlaub und Bowle noch zum Sommer? Genau! Eine Grillerei! Auch wenn ich der Meinung bin, dass es nicht immer unbedingt in eine Völlerei eskalieren muss. Wir grillen zu Hause auch gerne mal nur zu zweit und genießen dabei auf unserer Terrasse an der frischen Luft Wetter und Speisen. In diesem Beitrag zeige ich euch 2 schnelle Käserezepte für den Grill. Denn ihr wisst ja, ich liebe Käse und Käse geht immer.

Diesen Klassiker kennt mittlerweile schon wirklich jeder: Wassermelone und Feta. Ich zeige euch heute aber meine persönliche Interpretation dieser beliebten Speise – allerdings mit einem kleinen Upgrade.

Statt einer Wassemelone habe ich eine Piel de Sapo verwendet. Diese ist in Spanien die beliebteste Melonenart und erinnert im Geschmack an eine Honigmelone, nur dass sie noch raffinierter und aromatischer ist.

copyright Thomas Grosmann

Die Piel de Sapo Melone wird nach dem Grillen mit frischem Schinkenspeck aus Tirol, Mozzarellabällchen, Oliven und frischem Grillgemüse verfeinert. Der Feta wird zu einem cremigen Dip verarbeitet, der geschmacklich an Griechenland erinnern soll. Ihr merkt, wir basteln unsere kleine Auszeit in der Sonne, aber mit den besten Geschmäckern aus Spanien, Griechenland und Österreich bei euch zu Hause. Pure Urlaubsvibes – home made!

Die Paradeiser und Zucchini haben wir übrigens aus eigenem Anbau von der Terrasse. Heuer wächst und blüht alles wunderbar. Das klingt nach sehr viel Arbeitsschritten, aber… Wenn ihr jetzt denken solltet, dass es zu zeitaufwendig ist diese kleinen Melonenringe zu zaubern, dann muss ich euch widersprechen. Ihr werdet sehen!

Kleiner persönlicher Tipp von mir noch: verarbeitet die Reste der Melone zu einer lecken Bowle, die ihr während des Grillens oder auch auf eurer BBQ-Party genießen könnt.

copyright Thomas Grosmann

Zutaten

für 2 Personen

  • 1 Piel de Sapo Melone
  • 1 Pk Mozzarellabällchen
  • 120g Schinken / Speck nach Wahl
  • Handvoll Oliven
  • Salz, Pfeffer
  • 250g Feta
  • 1/2 Knoblauchknolle
  • Handvoll Paradeiser
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 2 EL Sauerrahm
  • Olivenöl nach Bedarf

Zubereitung

Am besten beginnen wir damit, die Melone in Scheiben zu schneiden. Ich habe dies mit Hilfe eines Allesschneiders gemacht. Am Anfang sind mir die Scheiben zerbrochen, da ich sie zu dick geschnitten hatte. Optimal war dann eine Dicke von etwa 5 -7 mm. Um schönere Innenkreise zu bekommen, habe ich die Kerne mit einer Kreisform ausgestochen. Die zerbrochenen Melonenscheiben habe ich klein geschnitten und mit etwas Vodka und Sekt zu einer leichten Bowle angesetzt.

Outdoor kocht es sich am schönsten

Übrigens: beim Entstehen dieses Beitrages, habe ich wieder festgestellt, wie schön es ist mit wenig Equipment auf der Terrasse outdoor zu kochen oder zu grillen.

Jetzt aber weiter im Rezept… Den Feta legen wir mit der halben Knoblauchknolle, den Paradeisern, und den Minizucchini in eine feuerfeste Form. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und etwas Olivenöl darüber gießen.

copyright Thomas Grosmann

Der Feta bleibt nun für etwa 20 bis 25 Minuten im Griller bis er leicht Farbe annimmt und die Paradeiser „dahingeschmolzen sind“. Der Saft der Paradeiser kann ruhig in die Form laufen, da wir hier Extra-Geschmack sammeln.

Während der Feta grillt, legen wir uns die restlichen Zutaten für die Melonenringe zur Hand. Wenn ihr, so wie ich, einen Block Schinkenspeck habt, dann schneidet diesen in ganz dünne Scheiben. Wir sieben die Mozzarellabällchen ab und halbieren die Oliven. Ich habe große grüne Oliven genommen, weil mir das Geschmacksspiel zwischen süss, salzig und sauer sehr gefällt.

Nach Lust und Laune belegen

Nach etwa 25 Minuten im Grill ist der Feta etwas dunkler und weicher geworden. Diesen geben wir nun mit der weichgeschmorten Knoblauchknolle, Salz, Paprikapulver, Pfeffer, dem Sauerrahm und etwas Öl in ein hohes Gefäß und pürieren alles sehr cremig. Kurz abschmecken und dann mit Hilfe eines Löffels auf einen Teller streichen. Noch etwas Öl darüber und eigentlich sind wir fertig zum Servieren. Aber halt!

Da waren ja noch unsere Melonenringe. Diese legen wir nur für ca. 5 Minuten pro Seite auf den bereits heissen Griller und warten bis sie leicht Farbe annehmen. Wie oben bereits erwähnt, achtet darauf, dass die Ringe einerseits nicht zu dünn geschnitten sind und andererseits auch nicht zu lange auf dem Grillgitter sind, da sie sonst zu weich werden und auseinander fallen könnten.

Wir nehmen die Melonenscheiben aus dem Griller und belegen sie nach Lust und Laune mit den Zutaten, die ich euch oben aufgelistet habe. Oder ihr nehmt andere Komponenten, die ihr schon zu Hause habt. Die gegrillten Minizucchini habe ich zB. auch klein geschnitten um damit die Piel de Sapo zu belegen. Sauerampfer und Basilikum wurden natürlich auch frisch von unserer Terrasse genommen und als Deko verwendet.

Und das war es auch schon! Ihr seht, es muss nicht immer aufwendig sein. Das Schöne an diesem raschen Rezept ist ja, dass man dann mehr Zeit zu zweit hat um die Sonne auf der Terrasse zu genießen.

Im Sommer nutzen wir eigentlich ständig unsere Terrasse. Zum Entspannen, zum Ausschalten, für generell alle Mahlzeiten… und da laden wir auch gerne Gäste zum gemeinsamen Feiern und Genießen ein.

Fazit: Dieses Rezept ist perfekt für heisse Sommertage. Es ist schnell zubereitet und schmeckt köstlich, erfrischend und vor allem leicht, weil hierbei vollständig auf Brot und Fleisch verzichtet wird. Wenn ihr aber Gusto auf Brot habt, dann hab ich hier mein Rezept für ein schnelles rustikales Wurzelbrot, das ihr morgens herrichten könnt, damit es zum Mittagessen schon fertig ist.

Wir haben praktisch die gesamte Melone verarbeitet – zum Verspeisen und teilweise für die Bowle. Und wenn wir schon auf #zerowaste sind, hier noch ein letzter Tipp von mir:
Sollte euch etwas vom Fetadip übrig bleiben, einfach in ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Dieser Dip bleibt im Kühlschrank noch 3-4 Tage frisch.

So, meine Lieben! Schaut gerne auf meinem Instagram @thomskuechen.block vorbei um mehr Food Inspirations zu sammeln und seht euch gerne weiter auf meinem Blog um. Vielleicht findet ihr ja noch das eine oder andere geeignete Rezept zum Thema Grillen und Sommerküche.

Zubereitungszeit: 45 Minuten


Kennst du schon diese Rezepte von mir?



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