Chili con Kürbis, fleischlos aber nicht weniger gut

In diesem Beitrag möchte ich euch ein Rezept zeigen, das so eigentlich nicht geplant gewesen ist. Wer kennt es nicht? Man möchte kochen und hat im Kühlschrank lauter offene, angeschnittene, angebrochene Lebensmittel. Bei mir waren es unter anderem Mais, Bohnen, ein Kürbis der angeschnitten war, Tomaten die ich verbrauchen musste und und und…

Ich muss ja noch ein bissl weiter ausholen. Ich lese sehr gerne Kochmagazine, blättere Zeitungen durch und hol mir gern überall Inspirationen. So kam es zu diesem leckeren Rezept.

Wie sonst auch, hab ich hier dann auch zu viel gekocht. Aber auch dafür hab ich einen Tipp für euch. Wenn ihr dann weiter runter scrollt, seht ihr meine Problemlösung. Einfach das Chili auf ein Brot geben (auch wenn es schon älter), mit Käse bestreuen und im Backrohr überbacken.

Bevor wir zu kochen beginnen, schauen wir uns mal die Zutatenliste an.

Chili con Kürbis

Copyright: Thomas Grosmann

Zutaten

  • 500g Kürbis
  • 150g Bohnen
  • 150g Mais
  • 300ml Tomatensauce (hatte ich selbst gemacht)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 El Tomatenmark
  • frische Kräuter
  • Gewürzmischung „Chili con Carne“ (Gewürze am Naschmarkt)
  • etwas Öl
  • Schuss Essig
  • Prise Zucker
  • Chilischoten oder -pulver nach Wunsch

Zubereitung

Dann beginnen wir mal mit den Vorbereitungsarbeiten. Ich schneide mir am Anfang gern alles zurecht, sodass ich es nachher nur mehr verwenden muss. 2/3 des Kürbis raspeln wir grob, den Rest in kleine Würfeln schneiden. So bekommen wir mehr Biss ins Chili, und der geraspelte Anteil kocht sich gut ein. Ebenso schneiden wir den Zwiebel und den Knoblauch klein.

In einem Topf erhitzen wir etwas Öl, geben Zwiebel und Knoblauch dazu, braten glasig an. Den Zucker leicht karamellisieren mit dem Zwiebel und mit einem Schuss Essig ablöschen. Jetzt kommt das Tomatenmark dazu. Gut verrühren und gleich den gewürfelten Kürbis dazu. Das gießen wir mit ca. 200ml Wasser auf und lassen kurz einkochen.

Chili con Kürbis

Nach gut 10 Minuten fügen wir den geraspelten Kürbis und die Tomatensauce hinzu. Diese ebenso gut 10 Minuten einkochen lassen.

Was darf natürlich in einem Chili nicht fehlen? Natürlich Bohnen, Mais und etwas Chili.

Diese geben wir mit in den Topf, würzen mit Kräutern und Gewürzen, und rühren gut um.

Aufgewärmt schmeckt’s doch am Besten

Das Ganze lassen wir jetzt für gut 15-20 Minuten einkochen. Ein Chili schmeckt immer gut wenn sich alles gut verkocht. Aber Vorsicht, es soll nicht zu weich kochen. Deswegen öfters umrühren, abschmecken und darauf achten, dass es nicht zu weich wird.

Und das war es auch schon. Ein Chili ist schnell gekocht. Und ihr werdet merken, der Topf wird immer recht voll sein. Ich kann es oft nicht einschätzen, weil ich mich dann nicht ans Rezept halte und doch ein paar Bohnen oder Mais mehr dazu gebe.

Jetzt kommt meine Idee für euch, von der ich am Anfang erzählt habe. Vergesst nicht: „Am nächsten Tag aufgewärmt, schmeckt es immer besser.“ Daher macht ihr folgendes mit Chili, das euch übrig bleibt.

Solltet ihr etwas Abwechslung wollen, nehmt doch einfach Brot, ganz egal ob Schwarz- oder Toastbrot, gebt etwas Chili darauf, Zwiebel dazu, rundet mit geriebenem Käse ab und überbackt das Ganze im Backrohr.

Überbackenes Brot
copyright Thomas Grosmann

Ihr seht auch Reste aus dem Kühlschrank kann man super lecker verarbeiten. Ich wünsche euch, wie immer, viel Spass beim Nachkochen und ich würde mich sehr über Feedback von euch freuen.

Zubereitungszeit: 45 Minuten


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