Weihnachtliches Maroni-Tiramisu

Als ich meine Mutter fragte, welches Dessert ich zu Weihnachten machen sollte, sagte sie: „Tiramisu.“ Nun ja, ich esse ja gerne Tiramisu und ihr habt ja sicher auch schon mein Rote Rüben Tiramisu-Rezept gelesen. Dennoch wollte ich etwas Neues ausprobieren. Meine Mutter hat Maroni sehr gerne, deswegen habe ich mir gedacht: „Ich mach ein Tiramisu mit einer Maronicreme.“

Um dem Ganzen doch noch etwas Pepp zu verpassen, habe ich eine Schicht dunkle Kirschmarmelade hinzugefügt. Außerdem habe ich es dieses Mal auch nicht in einer eckigen Auflaufform gemacht, sondern in einer Tarte-Form. Der Grund ist ganz easy, denn ich plage mich meistens damit das erste Stück aus der Form heraus zu bekommen. In meiner Tarte-Form kann ich den Boden separat herausheben und so bleibt das Tiramisu ganz.

Als Deko habe ich etwas Creme bei Seite gestellt, verschiedene Tupfen darauf gespritzt und natürlich mit viel Schokolade bedeckt.

Aber eins nach dem andren. Ich schlage vor, wir schauen uns die Zutaten an und legen dann richtig los.

Mein persönlicher Tipp:

Das Tiramisu könnt ihr gern schon einen Tag vorher zubereiten, damit es gut durchziehen kann.

Generell könnt ihr je nach Jahreszeit euer Tiramisu nach Belieben und Geschmack anpassen und zubereiten.

Maroni Tiramisu
copyright Thomas Grosmann

Maroni-Liebhaber werden hier voll auf ihre Kosten kommen

Maroni Tiramisu

Copyright: Thomas Grosmann

Zutaten

  • 500g Mascarpone
  • 4 Eier
  • 100g Zucker
  • 1 Tl Vanillepaste
  • 2 Pk Biskotten
  • Rum und Kaffee
  • 350g Maronipüree
  • 5 El Kirschmarmelade
  • Kakaopulver

Zubereitung

Die Creme zu unserem Maroni Tiramisu ist wirklich schnell zubereitet und unterscheidet sich so gut wie gar nicht von der klassischen Variante.
Dazu schlagen wir die Eier mit dem Zucker und der Vanillepaste über Dampf schaumig auf. Einige vone uch werden sich denken: „Wozu? Die Eier waren doch eh gekühlt und/oder sind bio. Da sind doch keine Salmonellen drinnen.“ Ihr habt damit auch Recht. Ihr braucht euch eigentlich keine Sorgen zu machen, wenn ihr die Kühlkette nicht unterbrochen habt. Aber wir gehen lieber auf Nummer sicher. Außerdem finde ich, dass so die Creme eine Spur flaumiger wird.

Ist die Eimasse schaumig aufgeschlagen, fügen wir das Maroni-Püree und die Mascarpone hinzu und rühren alles langsam glatt. Achtet darauf, dass keine kleinen Klumpen in der Masse bleiben.

Nun erwärmt die Kirschmarmelade mit etwas Wasser, damit sich diese gut streichen lässt. Und zu guter Letzt vermengen wir 2 Espressi mit etwas Rum. Wahlweise könnt ihr auch Amaretto oder Masala nehmen, aber ich finde zu Maroni passt am besten Rum.

„Hochziehen“!

Und dann geht es auch schon ans Schichten. Die Biskotten kurz in den Kaffee tunken. Achtet darauf, dass ihr dies nicht zu lange macht, da sich sonst die Biskotten zu sehr ansaugen.

Die Reihenfolge sieht so aus: ich beginne mit Biskotten, eine Schicht Creme darauf, wieder Biskotten, Creme und dann die Kirschmarmelade, anschließend wieder Biskotten und als letzte, obereste Schicht die Creme.

Achtung! Hebt euch etwas von der Creme zum Verzieren auf.

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Maroni Tiramisu

Für das Auge ein paar Tupfen

Wenn wir nun alles geschichtet haben, bestreuen wir alles mit Kakaopulver. Falls eure Creme etwas dünner ist, stellt das Tiramisu und die Creme kalt, da sonst die Tupfen zerfließen können.

Ist die Creme fest genug, könnt ihr kreativ werden und verschiedene Größen und Formen auf euer Tiramisu spritzen. Hier auch wieder etwas Creme überlassen. Lasst ein wenig Platz zwischen den Tupfen. Warum? Um etwas Abwechslung in die Deko-Optik zu bekommen, macht ihr jetzt Folgendes: Bestreut die bisherigen Tupfen mit etwas Schokolade und mit der restlichen Creme spritzt ihr weisse Tupfen in die Zwischenräume.

Unser leckeres Maroni-Tiramisu lassen wir mindestens 4 Stunden im Kühlschrank durchziehen. Danach ging es mir super leicht aus der Form und somit hatte ich auch nicht das Problem mit dem ersten Stück, das ich am Anfang beschrieben hatte.

Ich wünsche euch wieder viel Spass beim Ausprobieren und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Kreationen auf Instagram oder Facebook mit mir teilt

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Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Ruhezeit: 4 Stunden


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