Immer schön cool bleiben… mit einer kalten Zucchinisuppe

Für dieses Gericht gibt es keine lange Vorgeschichte oder Erzählung, da komme ich gleich zur Sache. Dieses Rezept ist perfekt für heisse Tage und kann easy am Vortag hergerichtet werden, da es einige Stunden im Kühlschrank erkalten soll. Eine coole Angelegenheit also. Lest weiter um mehr zu erfahren.

Die Zucchini ist eine Unterart des Kürbis und wird deswegen auch Gartenkürbis oder Sommerkürbis genannt. Außerdem zählt sie zu den am ältesten kultivierten Pflanzen der Menschheit. Zucchini werden auch gerne im Rahmen einer Low-Carb-Diät verwendet, da sie wenige Kohlehydrate hat. Bei 100g enthält sie 93g Wasser, ist sehr vitaminreich und leicht verdaulich.

Diese coole Suppe schmeckt im Sommer genauso erfrischend wie eine Gazpacho, nur dass wir unsere Suppe vorher kochen müssen, während Gazpachos ungekocht bleiben.

copyright Thomas Grosmann

Die geeiste Zucchinisuppe ist einfach und schnell hergestellt. Mein besonderer Twist dabei: wenn ihr etwas Suppe übrig habt, macht einfach eine Pastasauce daraus, aber das erkläre ich euch weiter unten. Für mich ist die Zucchini eine sehr leicht zu verarbeitende Gemüseart. Ich kann alles mit ihr machen: braten, grillen, kochen, backen und man kann sie auch frittieren.

Zum Topping für das heutige Rezept verwende ich meine fermentierte Marillen-Salsa. Diese ist leicht säuerlich und passt perfekt zur cremigen Suppe. Wenn ihr statt des griechischen Joghurts, Soja oder Haferjoghurt verwendet, ist die Suppe dann sogar vegan.

copyright Thomas Grosmann

Zutaten

für 4 Personen

  • 500g Zucchini (etwa 3 Stück)
  • 500ml Gemüsesuppe
  • 100ml Weisswein
  • 5 EL griechischer Joghurt
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Maracuja Essig
  • Salz, Pfeffer, Öl
  • Handvoll Eierschwammerl
  • Thoms Marillen-Salsa

Zubereitung

Zunächst beginnen wir damit die Zwiebel und den Knoblauch zu schälen und klein zu schneiden. Ist dies passiert, zur Seite stellen.

Die Zucchinis waschen wir warm ab und reiben sie anschließend mit einer Reibe in kleine Stücke. Bei mir werden sie recht klein, weil dann sind diese schneller gekocht.

In einer Pfanne erhitzen wir etwas Öl und lassen darin den Zwiebel und den Knoblauch glasig anrösten. Nach etwa 5 Minuten ist der Zwiebel leicht gebräunt und wir fügen die geraspelten Zucchini hinzu und lassen dies gut 5 Minuten einkochen – dabei verliert die Zucchini etwas Wasser.

Dies löschen wir mit dem Weisswein ab und gießen mit der Gemüsesuppe auf. Mit Salz, Pfeffer und dem Maracuja Essig würzen und noch einmal gut 10 Minuten einkochen lassen.

Ice, Ice, Baby

Nach der Kochzeit pürieren wir die „Suppe“ und fügen das griechische Joghurt hinzu. Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und für einige Stunden im Kühlschrank kaltstellen.

Nach einigen Stunden Kühlzeit, könnt ihr diese lecke Suppe eiskalt genießen. Als Topping habe ich, wie gesagt, meine Marillen-Salsa genommen und weil wir saisonal gerade Eierschwammerl haben, sind die auch noch reingekommen.

Natürlich könnt ihr auch Croutons dazu machen oder Backerbsen (mein Partner Wei würde sich für Zweiteres entscheiden, weil er liebt Backerbsen).

Und was mit den Resten der Suppe?

Ich bin ja ein großer Freund und Unterstützer von #zerowaste bzw. #nowaste, aber es kann immer wieder passieren, dass von der Mahlzeit etwas übrig bleibt. Und man hat nicht immer Lust, nochmals dasselbe zu essen. Deswegen habe ich hier eine Idee für euch, wie ihr generell die Reste von jeglicher Art von Gemüsecremesuppen verarbeiten könnt.

Es kommt bei uns zuhause auch nicht selten vor, dass eine Suppe vom Vortag übrig bleibt. Zucchinicremesuppe, Kürbissuppe oder auch andere Gemüsesuppen.

Vielleicht habt ihr ja bereits meine Idee gelesen, als ich einfach Hummus, der übrig geblieben ist, auch zu einer Pastasauce gezaubert habe.

Ich kann euch sagen, schneller geht es wirklich nicht.

Dazu kocht ihr einfach die gewünschten Nudeln al dente und hebt etwas Nudelwasser auf.

In meinem Fall hatte ich noch Miniparadeiser und Ruccola zuhause. Paradeiser anbraten, gekochte Nudeln dazu, mit der „Restl-Suppe“ übergießen und, wenn notwendig, mit etwas Nudelwasser einkochen. Zusätzlich noch den Ruccola vor dem Servieren dazu geben.

Um dem neuen Gericht das gewisse Extra zu geben, habe ich noch eine Burrata dazu serviert, denn ich liebe Burrata. Und was meint ihr? Optimale Resteverwertung, oder?

Übrigens, schaut auf meinem Instagram-Profil vorbei, dort seht ihr ein Making Of-Reel von dieser coolen Zucchinisuppe.

Zubereitungszeit: 15 Minuten plus 6 Stunden kaltstellen


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