Bärlauch Carbonara

*𝑷𝒓𝒐𝒅𝒖𝒌𝒕𝒏𝒆𝒏𝒏𝒖𝒏𝒈*

Fast ein jeder liebt italienisches Essen und eines der typischsten Pastagerichte aus Italien sind Spaghetti à la Carbonara. Buono! In diesem Post möchte ich euch eine Variation dieses Klassikers zeigen, die mindestens genauso köstlich schmeckt.

Im Originalrezept der Carbonara wird ein sehr fetter Speck verwendet, wir hingegen verwenden den Traditions Beinschinken aus dem Hause Berger Schinken. Ich finde zu fett muss es auch nicht sein.

Wer aktuell vom Osterfest noch Schinkenreste über hat, kann diese natürlich in diesem Rezept verwenden.

copyright Thomas Grosmann

Habt ihr eigentlich schon gewusst, woher der Name oder die Bezeichnung „Carbonara“ kommt? Passt auf, früher haben die Kohlearbeiter während ihrer Pause einfach Pasta mit Schinken, Käse und Ei gegessen. Diese Kohlearbeiter waren die sogenannten „Carbonari“ und sie verliehen dem Gericht ihren Namen: „Spaghetti à la Carbonara“, oder frei auf Deutsch übersetzt „Spaghetti Köhler Art“ sozusagen.

Ihr seht, so einfach können Gerichte entstehen. Und ich muss selber gestehen, ich habe für meine Gerichtidee kein geeignetes Rezept im Internet gefunden. Weil ich meine Idee aber unbedingt ausprobieren wollte, habe ich bisschen herumexperimentiert und war vom Ergebnis begeistert.
Der knusprige Schinken passt perfekt zu dem leichten Knoblauchgeschmack der Carbonara, die durch den Bärlauch entsteht.

Bei der Zubereitung werdet ihr staunen, wie schnell die Bärlauch Carbonara gemacht ist.

Klingt das spannend? Dann lest gerne weiter!

copyright Thomas Grosmann

Zutaten

für 2 Personen

  • 1 Pk Traditions Beinschinken
  • 250g Bandnudeln
  • 120g Bärlauch
  • 2 Dotter
  • 60g Parmesan
  • Salz, Pfeffer, etwas Muskat
  • Butter für die Pfanne
  • Kochwasser der Nudeln

Zubereitung

Ihr werdet sehen, kaum haben wir begonnen das Rezept zu kochen, sind wir auch schon am Tisch und können diese leckere Carbonara Variation genießen. Bei den Zutaten habt ihr vielleicht entdeckt, dass wir kein Schlagobers verwenden. Diesen findet man aber eigentlich auch nicht im Originalrezept. Wir verwenden stattdessen das Kochwasser der Nudeln. Die Nudeln geben während des Kochens Stärke ans Wasser ab, welches uns später hilft die Sauce zu binden.

Nudelwasser reichlich salzen

Beginnen wir damit einen Topf mit reichlich Wasser und viel Salz zum Kochen zu bringen. Ins kochende Wasser geben wir dann die Nudeln.

Den Schinken könnt ihr jetzt schon klein schneiden. Bei mir sind es meist so 1×1 cm große Stücke.

copyright Thomas Grosmann

Niemals Schlagobers

Während die Nudeln kochen, reinigen wir den Bärlauch. Meiner ist immer frisch gepflückt und die ganze Küche duftet herrlich nach diesem aromatischen Saisongemüse. Nehmt 120g und putzt ihn grob durch. Ich schneide oft nicht einmal die Stängel weg. Gebt den grob geschnittenen Bärlauch in ein hohes Gefäß, gießt etwas Nudelwasser darüber und püriert es dann fein. Achtet darauf, dass es nicht zu dünn wird, sondern cremig.

Im nächsten Schritt trennen wir die Eier und reiben den Parmesan frisch. Wahlweise kann auch Pecorino verwendet werden. Vermengt Dotter mit Käse, würzt mit Salz, Pfeffer und Muskat und fügt die Bärlauchcreme hinzu.

Die Nudeln sollten mittlerweile bereits gekocht sein, und seiht diese ab, aber hebt euch noch etwas vom Kochwasser auf.

In einer Pfanne die Butter schmelzen und den Schinken gut anbraten. Lasst ruhig etwas Röstaromen entstehen. Die Nudeln hinzugeben und gut vermengen.

Im letzten Schritt kommt unsere Bärlauch-Käse-Dottermasse in die Pfanne, aber…

ab jetzt nicht mehr kochen, sondern nur noch gut verrühren. Der Käse schmilzt und der Dotter stockt langsam an. Gut umrühren und bei Bedarf noch gerne etwas Kochwasser hinzufügen um eine cremigere Konsistenz zu erreichen.
Und finito! Das war es schon. Schnell anrichten, mit noch mehr Parmesan bestreuen und warum genießen.

Schaut gerne auf meinem Instagram Channel vorbei. Dort findet ihr einen Reel, wo ich euch demonsteriere, wie schnell die Bärlauch Carbonara zubereitet ist.

Zubereitungszeit: 20 Minuten


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